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Das Globushaus und der Barockgarten sind in den Wintermonaten (bis 31. März 2023) geschlossen.

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Digitale Zeitreise durch die Gottorfer Geschichte

Starten Sie unsere neue digitale Zeitmaschine und erleben Sie Kunst, Kultur, Geschichte, Archäologie aus umfassendem Blickwinkel über die Gottorfer Museumsgrenzen hinaus. Die Zeitmaschine eröffnet neue, überraschende Perspektiven. Historische und kulturelle Zusammenhänge werden so sichtbar und erlebbar, mit dem eigenen Endgerät, daheim oder wo und wann auch immer Sie den Sprung in andere Zeiten wagen wollen.

In den sechs digitalen Panoramen „Römische Kaiserzeit“, „Mittelalter“, „Renaissance“, „Barock“, „Zeit des Wandels“ und „Modernes Museum“ werden prägende Themen rund um den Gottorfer Kosmos erzählt – teilweise erstmals mit neuen Bildern und Möglichkeiten, die nur dieses Medium ermöglicht. 

 

Zeitmaschine starten

Machen Sie sich mit uns auf den Weg zurück in die Gottorfer Vergangenheit

So können Exponate, die sonst in Archiven schlummern oder nur für ein Fachpublikum zugänglich sind, entstaubt und ans Licht geholt werden. Vergangene Zeiten bekommen dank der interaktiven 360-Grad-Panorama-Anwendung neues Leben eingehaucht. Beispiel: Das Nydamboot in Aktion. Es arbeitet sich auf hoher See mit voller Besatzung durch das tosende Wasser. 

Ein weiteres herausragendes Beispiel für die Chancen, die die digitale Anwendung mit sich bringt: die Darstellung der Gottorfer Kunstkammer. Von diesem Raum ist heute nichts Physisches überliefert. Die Zeitmaschine aber öffnet nun rund 400 Jahre später wieder virtuell die Tür in diese einzigartige barocke Wissenssammlung von Herzog Friedrich III. und von dessen Hofgelehrten Adam Olearius. Apropos: Olearius. Dessen Persianische Reise wird über ein Video unterhaltsam dargestellt. 

Erleben Sie Geschichte, Archäologie, Kunst und Kultur...

„Museen haben eine besondere Bedeutung für die Gesellschaft und für jeden einzelnen von uns. Nirgendwo sonst können wir Geschichte, Archäologie, Kunst und Kultur authentischer erleben. Und dennoch müssen wir uns immer wieder fragen, wie wir die Menschen abholen, damit sie sich für unsere Museen interessieren und wir unserem Bildungsauftrag gerecht werden“, sagt Guido Wendt, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. „Mit diesem offenen Erlebnis der Zeitmaschine sprechen wir nicht nur Kulturinteressierte an, die uns schon kennen und uns besucht haben, sondern auch diejenigen, die zuvor nicht oder noch nicht mit uns in Berührung gekommen sind.“ Vor allem Besucher*innen, die in der digitalen Welt groß geworden sind, finden über die Zeitmaschine einen leichten Zugang. 

Erst digital, dann im Original

Die Ästhetik von Videospielen, atmosphärischer Sound, das Wechseln und Betreten der digitalen Räume, versteckte Objekte, Animationen und interaktive Elemente haben den Effekt, dass Wissen leicht und spielerisch vermittelt wird und so zu einer hohen Akzeptanz dieser digitalen Anwendung beiträgt. Das Erlebnis beginnt für Interessierte zu Hause oder auf dem Weg zum Schloss. Die Zeitmaschine eignet sich besonders für den Schulunterricht und mit ihr lassen sich Exkursionen vorbereiten. Sie soll Anlass sein, sich das digital Erlebte im Original anzuschauen.

Möglich gemacht durch ein Förderprogramm des Landes Schleswig-Holstein

Entwickelt wurde die Zeitmaschine mit den Digital-Spezialist*innen der Firma C4 aus Berlin, die schon zuvor die erfolgreiche VR-Anwendung aus dem Gottorfer Globus auf den Weg gebracht hatten. Von Anfang beteiligt waren die Wissenschaft sowie die Bildung und Vermittlung der Stiftung, um die Zeitmaschine zu einem Instrument der museumspädagogischen Arbeit zu machen. Finanziert wurde es aus einem landesweiten Programm der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, zur Unterstützung von Digitalisierungsmaßnahmen in Kultureinrichtungen.

 

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