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Der Architekten-Wettbewerb

Die Herausforderung für die teilnehmenden Architekturbüros bestand darin, die gesamte Schlossinsel in ihre Überlegungen einzubeziehen. Als Ziele wurden innovative Ideen für die Erschließung und Wegeführung, die großräumliche Gestaltung und die Modernisierung der Gesamtausstellungsfläche von ca. 8.250 qm definiert. Berücksichtigen mussten die Architekturbüros dabei die sammlungsbedingte Schwerpunktsetzung der beiden Museen sowie bildungs-, vermittlungs- und servicetechnische Aspekte. Wichtig waren der Stiftung eine angemessene Empfangssituation sowie die Anforderung, die Ausstellungen beider Museen zukünftig weitestgehend barrierefrei zu gestalten.

Der Auslobung durch die Stiftung folgten insgesamt 44 Bewerbungen aus ganz Europa. Nach einer ersten Auswahlrunde nahmen im Februar 2013 schließlich elf Bewerber an einem Pflichtkolloquium auf Schloss Gottorf teil. Ein interdisziplinär ausgerichtetes Preisgericht prüfte anschließend die eingereichten neun Entwürfe und entschied sich Ende Mai 2013 für drei Preisträger.

Die Jury

Die Jury des Ideenwettbewerbs setzte sich aus fünf Fach- und vier Sachpreisrichtern zusammen. Als Fachpreisrichter wurden neben dem Leitenden Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Dr. h. c. Claus von Carnap-Bornheim, und dem Vorsitzenden des Preisgerichts, Prof. Volker Staab, die renommierten Architekten und Ausstellungsgestalter Prof. Ute Frank, Prof. Bart Lootsma, Julian Weyer und Björn Bergfeld berufen. Als Sachpreisrichter waren folgende Experten geladen: Prof. Lisa Kosok, damals Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte, Christoph Andreas Leicht, Geschäftsführer des Hansapark Sierksdorf, Susanne Bieler-Seelhoff vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa sowie Dr. Bernd Brandes-Druba von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein.

Kollegen beider Museen sowie der Denkmalpflege und der GMSH (Gebäude Management Schleswig-Holstein) waren als Sachverständige berufen. In Vertretung des Landeskonservators Dr. Michael Paarmann nahm Dr. Dirk Jonkanski teil, der Architekt Hans Braumann für die GMHS, Michael Nissen für das Marketing der Stiftung, Dr. Ralf Bleile für das Archäologische Landesmuseum, im Hinblick auf die Baugeschichte Dr. Uta Kuhl und für das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte die Direktorin Dr. Kirsten Baumann.

Die Jury nominierte schließlich eine Siegergruppe von drei Teilnehmern, vergab aber keinen ersten Preis. Überzeugen konnten die Architekturbüros hg merz architekten museumsgestalter (Stuttgart/Berlin), Gareth Hoskins Architects (Glasgow/Berlin) und Holzer Kobler Architekturen (Zürich/Berlin).

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